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Neuwieder gewinnen auch Rückspiel gegen Saale Bulls mit 3:4 n.P.

Einen Tag nach dem herben Rückschlag und der deutlichen Niederlage im Hinspiel gegen Neuwied mit 0:5 bekamen die halleschen Eishockeyfans auch im heimischen Sparkassen-Eisdom etwas geboten, denn die Neuwieder waren nur 22 Stunden später an der Saale zu Gast. Und es gab noch etwas Besonderes, denn die Fans reisten recht zahlreich und mit einem eigenen Sonderzug an.

So ließen es sich die Fans der Saale Bulls nicht nehmen und begrüßten ihre Gäste bereits am Hauptbahnhof, um sich anschließend gemeinsam auf dem Weg zur Selkestraße zu machen. Dort ging es dann nach vielen spannenden Gesprächen zwischen den Fans aus Neuwied, Halle und auch den auch angereisten Fans aus Leipzig und Kassel, auch auf dem Eis wieder zur Sache.

Und dort waren die Bulls ihren Fans noch eine Wiedergutmachung für das Spiel einen Tag zuvor schuldig. So ging es dann auf dem Eis auch los und die Gastgeber versuchten sich mit einem schnellen Tor in Führung zu bringen, aber wirklich klappen wollte es damit mal wieder nicht. Und so waren es die Gäste, welche einer ihre nicht wenigen Chancen nutzen und so Clemens Ritschel in halleschen Tor musste zum ersten Mal hinter sich greifen. Doch dieses Mal ließen sich die Bulls von diesem Führungstreffer der Bären nicht aus dem Konzept bringen und gingen weiter in den Angriff. Diesen konnten sie dann auch, nach einigen ungenutzten Chancen, auch erfolgreich in der 15. Minute mit dem Tor von Philipp Gunkel nutzen. Damit ging das Drittel letztendlich ausgeglichen zu Ende, denn weitere Tore sollten nicht mehr fallen.

Der zweite Spielabschnitt war dann fast eine Kopie des ersten Drittel, denn wieder waren es die Neuwieder, welche zuerst in Führung gingen. Aber dieses Mal wollten sie nicht wieder bis zur Hälfte des Drittels warten, sondern bereits in der 21. Minute konnte Brian Gibbons das 1:2 erzielen. Damit hatten die Hallenser erneut den Rückstand aufzuholen, aber sie arbeiteten hart am neuerlichen Ausgleich und in der Zwischenzeit bekam Ritschel im Tor einiges zu tun. Doch dieser war es auch, welcher die Bulls weiter im Spiel hielt, da er mehrfach zur Stelle war. Und wie bereits beim ersten Ausgleich war es wieder Philipp Gunkel, welcher für die Bulls erfolgreich in der 27. Spielminute abschloss. Das zweite Drittel endete somit auch wieder ausgeglichen und das letzte Drittel musste die Entscheidung bringen.

Im letzten Drittel waren es dann die Saale Bulls, welche den schnellen Start fanden und erfolgreich auch abschlossen. Denn bereits in der 41. Minute brachte Georg Albrecht die Hallenser das erste Mal in Führung. Nun waren es die Neuwieder, welche mit dem Rückstand zu kämpfen hatte und sie versuchten mit allen Kräften den Ausgleich herzustellen. Doch die Bulls auch die Bulls ließen nicht nach und so hatte Albrecht in der 53. Minute auch das 4:2 auf der Kelle, aber der Schuss ging doch am Tor vorbei. So blieb es beim gleichen Stand. In den letzten Minuten wurde es noch einmal spannend, denn die Bulls kassierten eine Strafe. Diese konnten sie zwar ohne Gegentor überstehen, aber kurz nachdem sie sich ergänzen konnte glichen die Neuwieder doch noch zum 3:3 aus.

Damit ging es in die Overtime und das Tempo auf dem Eis stieg noch einmal. Aber auch hier sollte die Entscheidung nicht fallen, denn weder Bullen noch Bären konnten einen Treffer erzielen. So fiel die Entscheidung im Penaltyschiessen. Doch nach dem Treffer von Matt Abercrombie zu Beginn, trafen nur noch die Schützen aus Neuwied Rabbani und Ochmann, wogegen Gunkel und Bigam vergaben.

Damit geht die Verzahnungsrunde der Oberliga West und Ost mit einer denkbar knappen Niederlage zu Ende. Ein letztes Highlight wird es aber noch einmal für sie geben, denn es steht am kommenden Wochenende das Pokalfinale gegen die Icefighters Leipzig auf dem Plan und das erste Spiel findet am Freitag um 20 Uhr im Sparkassen-Eisdom statt.

Torschützen:

0:1 Daniel Niestroj – 11.

1:1 Philipp Gunkel – 15.

1:2 Brian Gibbons – 21.

2:2 Philipp Gunkel – 27.

3:2 Georg Albrecht – 41.

3:3 Dennis Schlicht – 59.

 

Tore: 3:4 (1:1/1:1/1:1/0:0/0:1)

Über Ralf John

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